Wenn Sie das nächste Mal mit Menschen zusammen sind – vielleicht bei einem Seminar oder einer Vorlesung an der Uni, dann sehen Sie sich um und denken Sie über das Vermögen der jeweiligen Personen nach. Was glauben Sie wieviele von Ihnen reich sind? Die Antwort ist: Von 100 Menschen in diesem Raum sind vermutlich 3-6% (also 3-6 Personen) wohlhabend. Sie sind so reich, dass ihr Vermögen länger leben wird als sie selbst.
Dann gibt es eine zweite Gruppe von Menschen, die zwar nicht reich sind, aber die über ausreichend Geld verfügen. Sie haben genug für das Alter zurückgelegt und vielleicht eine Eigentumswohnung. Diese Leute sind nicht reich, aber es reicht aus um ein angenehmes Leben zu führen, auch wenn sie nicht von den Zinsen ihres Vermögens leben können. Zu dieser Gruppe gehören etwa 30% bzw. 30 Menschen aus dieser Gruppe von 100.
Der Rest der Menschen ist leider am anderen Ende der Skala. Die übrigen 64-67% der Menschen haben gerade soviel Geld um einige Wochen oder Monate überleben zu können oder überhaupt keine. Viele von ihnen besitzen noch weniger als das, weil sie im Laufe der Zeit Schulden angesammelt haben. Sie stellen leider die Mehrheit der Bevölkerung dar. Die Prozentzahlen für die Gruppe von 100 Menschen, die Sie sich ansehen, ist ein Beispiel für die ganze Gesellschaft, in der wir leben.
Natürlich gibt es von Ort zu Ort und von Gemeinde zu Gemeinde mehr oder weniger Reiche oder Arme, aber im Großen und Ganzen lassen sich die Werte auf das gesamte Land übertragen. Die eigentliche Frage ist: Zu welcher Gruppe wollen Sie dazugehören?
Es ist nicht schlimm, falls Sie zu der Mehrheit gehören, die kein oder sehr wenig Geld bestizt oder pleite sind. Es ist in Ordnung eine zeitlang pleite zu sein. Aber es ist nicht in Ordnung es dauerhaft zu bleiben. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die meisten Menschen von den falschen Leuten Ratschläge erhalten oder ein falsches Verständnis von Reichtum haben.
Ich muss zugeben, dass es nicht einfach ist Menschen zu finden, die wissen wie man reich wird und bereit sind es Ihnen mittzuteilen, denn die meisten reden nicht darüber. Das liegt zum Teil auch daran, dass man sich hier viel Neid und Beschuldigungen konfrontiert sieht, denn über Geld redet man einfach nicht.
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